Ein Abschied.

„Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.“ – Mit diesen Worten habe ich ein Abschiedsessen eingeleitet. Meine private Situation lässt es für das nächste Jahr nicht mehr zu, mich im Bereich des Mentoring von Jugendlichen ehrenamtlich zu engagieren. Deshalb habe ich alle laufenden Betreuungen in die Hände von fähigen Menschen übertragen und mich verabschiedet.

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Ein Teil meiner Kindheit

Mein Vater ist nach Deutschland gekommen und hat als Matrose angeheuert. Auf seinen Reisen hatte er immer zwei Begleiter. Der eine, war sein älterer Bruder. Mehmet und Abdullah Sahin waren am Anfang unzertrennlich und erlebten das Abenteuer Deutschland gemeinsam. Ihr dritter Begleiter war Yakup. Yakup war erst später dazu gekommen, aber auch er war aus dem gleichen Dorf wie mein Vater und Onkel. Es gab auch familiäre Verbindungen – ein entfernter Cousin. Yakup war ein engagierter Matrose, erhielt sogar mehrfach Belobigungen wegen überragender Leistungen im Dienst. Sie alle drei wollten das schnelle Geld machen und zurück in die Heimat. Doch sie kamen mit den Dingen, die das neue Leben und Land für sie bot, nicht immer gut zurecht.

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