Ich heiße Akif Sahin und arbeite aktuell in der Energiewirtschaft als Online-Marketing-Experte. Auf dieser Seite möchte ich mich etwas näher vorstellen und auch über meinen Hintergrund etwas erzählen.

Meine ersten Schritte im digitalen Zeitalter habe ich in sehr jungen Jahren mit dem Schneider CPC 464 gehabt. Damit lernte ich Basic, programmierte Kartenspiele (Poker) und konnte erste Computerspiele erkunden. 1996 habe ich das erste Mal eine eigene Website im World Wide Web erstellt. Es geschah über eine Standleitung an unserer Schule und einem Rechner im Computer-Raum. HTML war die erste Auszeichnungssprache, die ich gelernt habe und die ich schnell beherrschte. Ein Jahr später bekam ich meinen allerersten eigenen PC mit Windows 95 drauf. Mein Vater wollte mein Talent fördern. Es war ein Compaq Presario 2200 mit einem, damals noch kurze Zeit Intel überlegeneren, 180 MHz Cyrix-Prozessor.

Es war ein Spaß und zugleich auch der Beginn einer großen Leidenschaft, weil es ein sehr spezieller PC war. Ich habe es als einer der wenigen geschafft, da drauf Windows 98 ohne Probleme zu installieren. Darüber hinaus waren verschiedene Software-Pakete vorinstalliert. Ich lernte Microsoft Money und Works kennen. Meine erste digitale Enzyklopädie war Encarta in einer sehr abgespeckten Version, die für den Unterricht an der Schule jedoch völlig ausreichend war.

Mein Kontakt in die Außenwelt – Das Internet

Ich besorgte mir 1998 einen eigenen Internetzugang samt 56k-Modem. Das Internet (vor allem IRC-Dienste) war für mich der Zugang zu neuen Freunden und großartiges, kostenloses Wissen. An der Schule musste ich noch Pascal lernen, meine erste Programmiersprache, die mir Grundlagen vermittelte. Damit war ich auch interessiert an deutlich anderen und schwierigeren Themen. In dieser Phase meines Lebens langweilte mich die Schule nur noch und auch privat wollte es nicht so gut laufen. Es folgte ein verdienter Rausschmiss.

Ich wagte, mangels Perspektiven, einen Abstecher in die Berufswelt. Ich fand Anstellung bei einem EDV-Dienstleister in Harburg. Die Firma war spezialisiert auf Online-Shops mit einfachen Datenbank-Modellen. Hier habe ich die schönste Arbeitszeit meines Lebens verbracht, weil ich praxisnah anwenden konnte, was ich schon längst in meiner Freizeit tat. Dazu kamen aber auch neue Webtechnologien, die ich lernen und anwenden durfte. Die New Economy Blase schlug leider auch bei mir zu und ich wurde arbeitslos. Mein damaliger Chef riet mir zum Abschied noch meinen Schulabschluss nachzuholen. Ich hörte auf diesen Ratschlag.

Abschluss an der Höheren Handelsschule Harburg danach Studium

Es folgten zwei Jahre an der Höheren Handelsschule Harburg. Die Schule war zu meiner Zeit eine Autorität und berüchtigt in Hamburg. Vermutlich auch deshalb hat man mich von der Schulbehörde aus dorthin geschickt. Fast mehr als zwei Drittel der ursprünglichen Klassenkameraden, am Anfang der zwei Jahre, haben den Abschluss nicht geschafft. Ich hatte das Privileg von einem grandiosen und unglaublich guten Lehrer zu lernen, der vor seinem Lehrerjob als Bankkaufmann für die Sparkasse gearbeitet hat. Er öffnete mir die Augen und reizte Bestleistungen aus mir heraus. Es war die lehrreichste Zeit meines Lebens.

Nach meinem Abschluss, dass ich als Klassenbester abschließen durfte, habe ich ein Praktikum gemacht und angefangen an der Universität Hamburg Sozialökonomie zu studieren. Das Grundstudium schaffte ich noch sehr schnell innerhalb von zwei Semestern. Ich arbeitete jedoch nebenbei, war sozial aktiv und interessierte mich für verschiedenste Dinge. Zu dieser Zeit hatte ich auch schon angefangen zu bloggen. Ich habe mehrere Webprojekte vor dieser Zeit gestartet, Social Communitys für mich entdeckt und vor allem das digitale Zeitalter voll genutzt. Das Studium litt unter diesem Engagement. Irgendwann brach ich es dann doch einfach ab.

Jobs, Jobs und Jobs

Ich arbeitete als Sekretär bei einer großen Religionsgemeinschaft, war im IT-Support der Universität Hamburg tätig, habe als Freelancer Websites entwickelt und gestaltet, als Content-Manager für eine große Religionsgemeinschaft, als Journalist bei einem Publikumsverlag ein Onlinemagazin etabliert, als Online-Redakteur in der Unterhaltungsbranche, als Mediengestalter für einen Verein, als Community-Manager ein MMORPG eines bekannten Spiele-Publishers betreut sowie als Marketing- und PR-Manager alles erledigt, was ein Generalist in einer Marketing- und PR-Abteilung machen kann.

Zuletzt habe ich bei einem Träger der freien Jugendhilfe in Ottensen gearbeitet und spezialisiert Websites, Landingpages und Anzeigen zielgerichtet nach Nutzerbedürfnissen ausgerichtet und neu erstellt. Ich habe Suchmaschinenmarketing (SEO/SEA) betrieben und auch nebenbei professionell unterschiedlichste Kunden betreut. Seit Juli 2020 bin ich bei einem Unternehmen der Energiewirtschaft in Hamburg beschäftigt. Hier arbeite ich als Online-Marketing-Experte und habe – mitten in der Coronakrise – einen beruflichen Wechsel gewagt.

Freizeit

In meiner Freizeit lese ich viel (Weltklassiker, Fachliteratur und Romane), reise gerne (Kurz-Trips und Ausflüge aufs Land), spiele Computerspiele (aktuell u. a. Final Fantasy XV, DOTA2) und schieße Fotos mit meinem Smartphone (auf Instagram gibt es einiges zu sehen). Ich interessiere mich für die Kultur und Geschichte des vorderen Orients und bastle an diversen Projekten mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung“. Vor allem aber bin ich ein Familienmensch und erlebe vermutlich gerade jetzt – als Ehemann und Vater – die schönste Zeit meines Lebens.

Ich hoffe dieser kleine Einstieg in mein Leben, hat euch gefallen. Ich freue mich über Feedback und auch Anfragen.

Übrigens: Ich stehe auch weiterhin für Anfragen zur Verfügung. Ich halte gerne einen Vortrag, gebe Schulungen und leite Workshops. Meine Moderationskünste haben auch nicht nachgelassen. Außerdem bleibe ich ein gefragter Experte zu den Themen Islam und Muslime.

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