Ein Teil meiner Kindheit

Mein Vater ist nach Deutschland gekommen und hat als Matrose angeheuert. Auf seinen Reisen hatte er immer zwei Begleiter. Der eine, war sein älterer Bruder. Mehmet und Abdullah Sahin waren am Anfang unzertrennlich und erlebten das Abenteuer Deutschland gemeinsam. Ihr dritter Begleiter war Yakup. Yakup war erst später dazu gekommen, aber auch er war aus dem gleichen Dorf wie mein Vater und Onkel. Es gab auch familiäre Verbindungen – ein entfernter Cousin. Yakup war ein engagierter Matrose, erhielt sogar mehrfach Belobigungen wegen überragender Leistungen im Dienst. Sie alle drei wollten das schnelle Geld machen und zurück in die Heimat. Doch sie kamen mit den Dingen, die das neue Leben und Land für sie bot, nicht immer gut zurecht.

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Zwei Tage – zwei Welten

Am Dienstag (27.09.2017) fand in Bonn eine Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) statt. Die Konferenz mit dem Titel „Zivilgesellschaftliches Engagement im digitalen Zeitalter. Trends, Chancen und Herausforderungen“ richtete sich an Personen aus dem Non-Profit Bereich. Ausrichter war die Akademie „Management und Politik“ der FES. Ich nahm, gerade mit Blick auf Entwicklungen und Trends im Bereich des Online-Volunteering, sehr gerne an der Konferenz teil. Als Marketing- und PR-Manager interessiert es mich natürlich sehr, wie man junge Menschen im Netz für gemeinnützige Ideen und Projekte gewinnen kann oder gemeinsam digitale Innovationen für das Gemeinwohl entwickelt.

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Ein produktives und schönes Wochenende in Erfurt

Über das Wochenende war ich in Erfurt (Thüringen, im Osten Deutschlands). Angesagt war ein Treffen mit engagierten Ehrenamtlichen aus der ganzen Republik und weiteren Kollegen aus dem Büro. Es ging um eine Art Projektwerkstatt, in der vor allem ein Gedankenaustausch stattfand und wir uns über neue Ideen, Strategien und Visionen für die Zukunft ausgetauscht haben.

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Bettler-Mafia in der Bahn

Wieso man Menschen, die vorgeben Hilfe zu brauchen, kein Geld geben sollte.

Vorgestern bin ich berufsbedingt mit der Bahn von Hamburg nach Frankfurt gefahren. Ich habe an einer Veranstaltung zum Thema Migration und weltwärts, dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst, in den Räumlichkeiten des Landessportbunds Hessen in Frankfurt teilgenommen. Bei der Hinfahrt hat mich am Hauptbahnhof ein Fall sehr mitgenommen und belastet. Ein junger deutscher Mann kam ins Abteil und erzählte, mit bebender und den Tränen naher Stimme, von einem folgenreichen Diebstahl für ihn selbst.

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