Rezension

#LiesEinBuch – Was liest du?

Ich liebe es mich in Bücher zu vertiefen und einfach mal etwas neues kennen zu lernen. Deshalb hab ich mal vor einiger Zeit den Hashtag #LiesEinBuch eingebracht. Es ist eine Aufforderung an alle Lesemuffel, sich mal wieder ein Buch zu schnappen und was neues kennen zu lernen. Dieser Beitrag soll den Gedanken weiterführen und meine eigene Liste aktuell zeigen.

Buchkritik: Auf den Spuren verlorener Weisheit

Wie kann man interessierten Menschen Wissen über den Islam und wichtige muslimische Denker gut rüberbringen? Es gibt viele Antworten auf diese Frage, aber auch die Antwort: „Mit einem Märchen!“ Normalerweise sind Märchen immer mit einer gewissen negativen Assoziation verbunden. Ein Märchen – modern, für (junge) Erwachsene – ist meistens eben nicht abendfüllend und vor allem erfüllend. Autorin Elsbeth Heinzelmann schafft es hingegen ihre Leser zu faszinieren und führt sie in ihrem neuen Buch „Auf den Spuren verlorener Weisheit“ zu den wichtigsten Denkern und Wissenschaftlern des Islam.

Der Islam als Diskursfeld von Dirk Halm

Gestern wieder in der Hand gehabt und quasi im Handumdrehen verschlungen. Dirk Halm hat mit der zweiten Auflage seines Buches „Der Islam als Diskursfeld: Bilder des Islams in Deutschland“ (2008) die mögliche Entwicklung des Islams und der Muslime in Deutschland treffend analysiert. Obwohl die Interviews mit den Experten, auf denen die Thesen im Buch basieren, mindestens 8 Jahre zurückliegen, hat sich an der Situation von Islam, Muslimen und muslimischer Verbände in Deutschland nicht viel geändert.

Christentum, Islam, Recht und Menschenrechte: Spannungsfelder und Lösungen

Eine der früheren wissenschaftlichen Auseinandersetzungen zu der Frage, ob der Islam die universalen Menschenrechte akzeptieren kann, lieferte Dr. Michaela Wittinger im Jahr 2008 mit der Aufzeichnung ihrer Vorlesungsunterlagen zum Thema „Christentum, Islam, Recht und Menschenrechte: Spannungsfelder und Lösungen“. Obwohl das Buch durchaus mit Vorurteilen gegenüber der islamischen Scharia und gegenüber dem Islam per se durchdrungen ist, ist die wissenschaftliche Betrachtung des Themas durch diesen Blickwinkel, dennoch gut.

„Muslimin sein“ – selbstbestimmt, frei und religiös

Amina Carla Baghajati, Medien- und Frauenreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) sowie Lehrbeauftragte an der Islamischen Religionspädagogischen Akademie (IRPA) in Wien, hat sich an die schwierige Herausforderung gewagt, ein vermittelndes Buch für Muslime und Nicht-Muslime zu schreiben. Dieses soll mit falschen Vorstellungen, über den Islam und muslimische Frauen, aufräumen. Mit „Muslimin sein“ versucht Baghajati auf eine ganz persönliche Weise den Dialog zwischen Muslimen wie Nicht-Muslimen zu fördern.