Islam

Google: Qibla mit Augmented Reality finden

Mit dem neuen Qibla Finder von Google kann man ziemlich einfach und eindrucksvoll die Gebetsrichtung (Qibla) bestimmen. Ein klasse Service für Muslime.

Schon mal unterwegs verzweifelt die Qibla – also die Richtung nach Mekka – für die Verrichtung des islamischen Gebets gesucht? Viele Nutzer laden sich hierfür Apps herunter. Doch die Suche nach Apps mit Qibla Bezug liefert meist nur einen einfachen Kompass als Ergebnis. Das liegt zwar sehr nahe, doch wirklich klar und eindeutig war bisher kaum eine App, die man auf diversen Stores und Co. findet. Google schafft hier nun Abhilfe: Mit dem Qibla Finder.

In seinem diesjährigen Ramadan Hub hat Google kurzerhand eine neue Web-App vorgestellt, die das Problem nach der Suche der Qibla lösen soll: Den Qibla Finder. Dafür braucht der Qibla Finder von Google eine Datenleitung, funktioniert letztlich auf der Basis von Google Maps, und zeigt im Idealfall per Augmented Reality die richtige Gebetsrichtung an. In unserem Test mussten wir zunächst eine Kamera- und GSP-Freigabe für den Browser einrichten, erst danach konnten wir den Qibla Finder von Google nutzen. Auf einigen Geräten war allerdings die Möglichkeit für Augmented Reality überhaupt nicht vorhanden und es wurde erst gar keine Freigabe für die Kamera angefordert.

Dabei ist dies die interessantere Methode zur Bestimmung der Qibla. Wenn die Freigabe funktioniert und Augmented Reality beim Qibla Finder auch verfügbar ist, dann braucht man mit dem Smartphone eigentlich nur real und mit Blick über die Kamera nach der Qibla zu suchen. Sie wird einem direkt, durch farbliche Markierung und einem Hinweis-Bild mit der Kaaba, angezeigt. Es war aus unserer Sicht noch nie so einfach die Qibla zu bestimmen. Im Test funktionierte das auf ein paar Geräten sehr gut. Es gab kaum Abweichungen von der richtigen Gebetsrichtung.

Auch für diejenigen, die mit Augmented Reality nicht viel anfangen können, ist die App dennoch hilfreich. Für viele reicht es halt aus, vom Standort aus zu sehen, in welche Richtung sie ungefähr beten müssen. Dafür eignet sich auch die Qibla Bestimmung per Streckenansicht mit Google Maps auf der Website des Qibla Finder. Und auch nach dem Ramadan wird man den Qibla Finder nutzen können. Das kündigte Najeeb Jarrar (Produktmanager bei Google für die MENA Region) im Google Blog „The Keyword“ an.

Link zum Qibla Finder: https://qiblafinder.withgoogle.com

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