Ein Abschied.

„Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.“ – Mit diesen Worten habe ich ein Abschiedsessen eingeleitet. Meine private Situation lässt es für das nächste Jahr nicht mehr zu, mich im Bereich des Mentoring von Jugendlichen ehrenamtlich zu engagieren. Deshalb habe ich alle laufenden Betreuungen in die Hände von fähigen Menschen übertragen und mich verabschiedet.

Glücklicherweise ist auch keine echte Betreuung mehr nötig. Auch der letzte junge Mensch – aus unserer kleinen zusammengewachsenen Gruppe – hat seine Zusage für ein Studium an der HafenCity Universität erhalten. Alle anderen stecken bereits in Ausbildung oder Studium. Und wenn doch etwas sein sollte, weiß man, wie man mich erreichen kann. Und an sozialen Begegnungen wird es auch nicht fehlen und soll es auch nicht scheitern.

Ich hatte mir immer vorgenommen, mit spätestens 35 Jahren, aus dieser Form des sozialen Engagements auszuscheiden. Irgendwann ist man halt zu alt für die Dinge, die man eigentlich gerne gemacht hat. Es hat ein paar Monate länger gedauert, als selbst veranschlagt. Es war eine schöne Zeit und sie wird mir fehlen. Deshalb bin ich auch sehr dankbar.

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