Deutsche Islam-Köpfe im Social-Web – Top Ten Influencer

Das t3n-Magazin hat heute eine Liste mit dem Titel: “Who To Follow 2013: 75 deutsche Internet-Köpfe im Social Web” veröffentlicht, die mich auf die Idee gebracht hat mal über eine entsprechende Liste, also besser gesagt eine Top-Ten für Leute zu erstellen, die Einfluss auf das Thema Islam in Deutschland haben und auf sozialen Medien vertreten sind.

Natürlich ist auch diese Liste ziemlich Subjektiv und gibt nur eine persönliche Wahrnehmung wieder. Ich habe versucht die Gründe, warum die Personen so einflussreich sind, und warum man Ihnen eventuell folgen sollte, etwas näher zu beschreiben. In dieser Liste finden sich auch Vertreter der einen oder anderen extremen Richtung. Dies bedeutet nicht, dass sich der Autor mit diesen Personen oder ihren Inhalten identifiziert – es handelt sich vielmehr um eine Wertung des Einflusses der Personen auf subjektiv-objektiver Ebene. Ergänzungen, Kritik, aber auch Diskussionen zur Liste und zu den Personen sind gerne als Kommentar unter diesem Beitrag erwünscht.

1. Rias A. Sherzad

Der einzige Kandidat auf meiner Liste, der auch international wahrgenommen wird und auch entsprechenden Einfluss hat, ist sicherlich Rias A. Sherzad. Der Entrepeneur, Consultant und Muslim ist international bekannt, weil er sich mit dem StartUp Salam Business Club und mit seiner Agentur Jaide aus Hamburg aus ambitioniert bemerkbar gemacht hat. Zu seinen Projekten gehörten die vor allem bei Afghanen bekannteren Projekte wie afghanchat und afghanshop. Sherzad gilt vor allem im Tech-Bereich als einflussreich, äußert sich aber hin und wieder über seinen persönlichen Blog und seine Accounts auf twitter und facebook auch zum Thema Islam. In der öffentlichen Wahrnehmung bleibt Sherzad hingegen eher unbemerkt, obgleich der Muslim mit afghanischen Wurzeln, allein schon aus familiärer Tradition her, viel Einfluss und Ansehen in der muslimischen Community in Deutschland genießt. Die Groß-Familie von Sherzad hilft unter anderem sowohl humanitär als auch persönlich beim Wiederaufbau in Afghanistan mit.

2. Kübra Gümüşay

Die Bloggerin und taz-Kolumnistin Kübra Gümüşay ist wahrscheinlich der kleine große Stern am Social Media Himmel. Wie keine andere Persönlichkeit entwickelt und erfindet sich die Bloggerin immer wieder neu. So schreibt Gümüşay in letzter Zeit häufiger für die konservative Zeit, schießt mehr Fotos und macht beeindruckende Videos und glänzt auch mit einer kreativen Art was Zeichnen angeht. Über Twitter und Facebook stößt sie zudem wichtige Debatten bei Jugendlichen an.

Die Texte von Kübra Gümüşay haben sich im Laufe der Zeit auch verändert. Vielen Lesern wirkt der neue Stil jedoch etwas zu merkwürdig und zu kitschig – das stört Gümüşay jedoch nicht weiter und sie bleibt sich selbst treu und das ist vielleicht sogar ihr kleines geheimes Erfolgsrezept. Sie macht das, was ihr selbst Spaß macht und erfährt eine unglaubliche Unterstützung durch ihre Follower, auf die man als Blogger glatt neidisch wird.

Gleichzeitig wird der Einfluss von Gümüşay auch gesamtgesellschaftlich immer stärker. Dies liegt allerdings nicht an ihren Kolumnen und Texten, sondern vielmehr an ihrer Arbeit jenseits von Blog und Zeitungen. Das Thema Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ist stärker in ihren Fokus gerückt. Gümüşay tritt auf Seminaren und Vorträgen auf und geißelt vor allem den Rechtsextremismus.

2013 könnte zudem auch ein wichtiges Jahr für die Bloggerin werden, wenn es um das Projekt Zahnräder geht. Tatsächlich hat sich auch hier einiges verändert, und man sucht immer noch so nach dem richtigen Sinn für das Netzwerk. War es beispielsweise am Anfang ein Netzwerk für junge Muslime, wurde später pragmatisch ein Netzwerk für Muslime und am Ende nur noch ein Netzwerk daraus. Kübra Gümüşay könnte die wichtigste Rolle einnehmen, was die Zukunft des Projektes angeht. Es scheint nämlich vor allem ein klarer Fokus zu fehlen, an dem sie vielleicht etwas ändern könnte.

3. Aiman A. Mazyek

Der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime (ZMD) wurde erst vor kurzem wieder im Amt bestätigt und genießt sowohl bei Politik als auch bei den Medien und der Öffentlichkeit ein starkes Ansehen. Während Mazyek in seiner ersten Zeit als Vorsitzender des ZMD auch in gewisse Fettnäpfchen wie die Plakat-Aktion des BMI getreten ist, scheint der PR-Profi und Lokal-Politiker endlich auch ein Thema für sich gefunden zu haben, mit dem er punkten kann.

Seit geraumer Zeit äußert sich Mazyek verstärkt in der Debatte um Anti-Muslimischen Rassismus zu Wort und geißelt die Islamfeindlichkeit in Deutschland. Er wird mit seinen Kommentaren und seiner Haltung stark wahrgenommen und nimmt in dieser Debatte eine Vorreiter-Stellung ein, weil ihm klassische Medien auch einen wichtigen Platz für seine Kommentare geben. Gleichzeitig bemüht sich Mazyek auch stärker um die politische Akzeptanz des ZMD und ist häufiger gern gesehener Gast bei Politik und Wirtschaft. Es könnte sein, dass gerade 2013 das Jahr des Aiman Mazyek wird, weil er sich mehr als sonst Mühe gibt und auch genau weiß, welche Themen wichtig sind und werden. Man sollte ihm auf jeden Fall auf twitter folgen.

4. Ekrem Şenol

Kein Soziales Medium hat in letzter Zeit mit so guten Beiträgen geglänzt wie das Migazin – dies liegt auch an der Arbeit des Chef-Redakteurs Ekrem Şenol. Akribisch hat er das Projekt für Beiträge über Themen die Migranten interessieren überarbeitet und auf Vordermann gebracht und schließlich wurde die Arbeit durch das Grimme Institut mit dem Online-Award ausgezeichnet – ein Beweis für die guten Texte und den Beitrag, den das Blog insgesamt leistet.

Şenol selbst glänzt auf andere Art und Weise. Als Chef-Redakteur äußert er sich immer wieder zu aktuellen Themen die Migranten, aber auch Muslime betreffen. Sein Einfluss ist immens, weil es gerade derzeit kaum ein anderes Medium gibt, dessen Beiträge in dieser Form so häufig geliked und geteilt werden. Das Migazin lebt von der Community, und die unterstützt wo es kann und wie es kann. Beiträge von Şenol geben dabei die Richtung vor und dürften gerade 2013 interessant werden. Denn das Migazin ist jetzt schon oben angekommen. Um zu wachsen braucht es neue Ideen und vor allem auch eine stärkere Finanzierung. Es kann das Jahr des Ekrem Şenol werden, oder aber das Projekt stürzt wieder in die Zweitklassigkeit ab.

5. Mustafa Yeneroğlu

Den Juristen und stellvertretenden Vorsitzenden der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) darf man nicht kleinreden. Zwar folgen auf dem ersten Blick Mustafa Yeneroğlu nur wenige Menschen auf twitter und facebook, allerdings ist der Mann für die Öffentlichkeitsarbeit und Verbandsinterne Kommunikation bei der IGMG zuständig. Die Publikationen, die von Yeneroğlu verantwortet werden, erreichen mehrere Hunderttausend Muslime in ganz Europa. Zudem muss man ihn im gesamtgefüge von Vertretern der IGMG betrachten. Neben Yeneroglu sind beispielsweise auch der Generalsekretär der IGMG, Oguz Ücüncü, und der stellvertretende Generalsekretär Engin Karahan stark am tweeten und nutzen von facebook. So wird der Einfluss von Yeneroğlu auch um ein vielfaches verstärkt und multipliziert.

Welches Gewicht Mustafa Yeneroğlu tatsächlich in der muslimischen Community hat wurde zuletzt deutlich, als es um die Vermisst-Plakate des BMI ging. Mit seinen Kommentaren zur Haltung der muslimischen Gemeinschaften in der Sicherheitspartnerschaft hat er für viel Aufsehen und Kritik gesorgt. Gleichzeitig erhielt Yeneroğlu über die muslimische Community in Deutschland in der Sache massive Unterstützung und baute einen immensen Druck auf die Verantwortlichen der Kampagne auf, was auch sicherlich mit dazu beigetragen hat, dass die Sicherheitspartnerschaft durch die beteiligten Verbände aufgekündigt wurde.

All dies nur mit einer Handvoll von Followern und Unterstützern und begrenzten Mitteln. Zugleich muss man anmerken, dass versucht wird Yeneroğlu in der öffentlichen Wahrnehmung so weit wie möglich zu isolieren. Die IGMG wird vom Verfassungsschutz beobachtet und leidet massiv unter dieser Beobachtung, obgleich sich gerade Yeneroğlu seit Jahren für mehr Transparenz und um die Öffnung der Organisation bemüht.

2013 könnte das Jahr sein, in der dieses Damoklesschwert über der Organisation endlich so langsam aufgehoben wird. Tatsächlich beobachtet man in diesem noch relativ frischen neuen Jahr immer häufiger, dass IGMG-Vertreter und Verantwortliche von der Politik wieder mehr akzeptiert und unterstützt werden. Dies liegt auch an der Arbeit von Yeneroğlu, der mit seinem Team häufig für nützliche Debatten-Beiträge zum Thema Islam in Deutschland sorgt und anstatt nur Floskeln auch Taten folgen lässt. IGMG-Vertreter werden bei der Zusammenarbeit wieder wertgeschätzt und auch eingeladen. Man darf gespannt sein, wie sich das entwickelt und in welche Richtung Yeneroğlu künftig die Organisation ausrichten wird.

6. Pierre Vogel

Beim Begriff Salafismus fällt einem immer als allererstes der Name Pierre Vogel ein. Was jedoch kaum bemerkt wird ist, dass der charismatische wie gefährliche Prediger, einen massiven Einfluss sowohl auf die Debatten in der Öffentlichkeit hat, als auch den Salafismus in Deutschland insgesamt. An Pierre Vogel kommt man kaum rum und der streitbare Prediger tut auch nichts um unbemerkt zu bleiben. Er ist auf jedem Medium mit einem eigenen Angebot vertreten.

Er arbeitet akribisch in einem Netzwerk von Salafistischen Predigern und bringt Sicherheitsorgane wie Medien gegen sich auf. Dabei ist er gerne Provokateur und tritt immer wieder absichtlich ins Fettnäpfchen. So macht Pierre Vogel von sich reden und zieht Jugendliche an. Die schroffe wie kumpelhafte Art wirkt bei Jugendlichen anziehend. Vogels Predigten gehen umher und werden massiv verteilt. Der Druck seiner Anhänger ist nicht zu unterschätzen. Gleichzeitig zeichnet sich Vogel vor allem über einen massiven Rückhalt in der eigenen Community aus. Medien tun ihm dann auch den Gefallen und nehmen auch kontroverse Positionen auf um vor ihm und seinesgleichen zu warnen.

Die Debatte um den Islam in Deutschland wird auch von seinen Haltungen und Handlungen beeinflusst. Hier stellt sich allerdings die Frage wie der Salafist künftig agieren wird. Vogel ist vor kurzem nach Ägypten gezogen, hat an seinem Arabisch gearbeitet und hat sich etwas zurückgezogen. Angekündigt ist bereits ein Auftritt in Berlin bei einer Spendensammlung für Syrien, die, nach Informationen von mehreren Medien, an Gotteskrieger gehen sollen.

Tatsächlich beteuert der Salafist immer und immer wieder er lehne Gewalt ab, in diesem Jahr könnte sich jedoch endgültig entscheiden ob Vogel wirklich die Gewalt ablehnt, oder doch irgendwie befürwortet. Auf der anderen Seite kann es aber auch sein, dass das perfide Spiel endlich erkannt wird und man die signifikant geringe Masse an militanten Salafisten nicht mehr ernst nimmt und ignoriert. Vogel selbst hat sich zum Feindbild etabliert und lebt davon. Ein Grund, warum er mit dem Populismus groß geworden ist und wieder mit dem Populismus untergehen wird.

7. Lamya Kaddor

Die eher als progressive Muslima zu bezeichnende Lamya Kaddor hat sich als einflussreiche Autorin und Islamwissenschaftlerin im Social Web etabliert. Kaddor schreibt immer wieder in regelmäßigen Abständen für verschiedene Medien und geißelt auch auf ihrem facebook-Account dabei vor allem die Macht-Stellung der Verbände in der Debatte um die Islamische Theologie und den islamischen Religionsunterricht. Die streitbare Muslima liefert mit ihren Äußerungen aber auch immer wieder Anlässe für Kritik und Diskussionen. Kaddor versteht es jedoch sich gezielt für einen moderateren Islam einzusetzen und wird in der Öffentlichkeit entsprechend stark positiv wahrgenommen und auch medial gefördert.

2013 könnte allerdings das Jahr sein, in dem dieser Einfluss wieder stark sinkt, denn Kaddor gehen langsam auch die Themen aus. Neuerdings kann man sehr schön beobachten, dass auch sie versucht beim Thema “Salafismus/Extremismus” mitzureden, was ihr allerdings nicht so recht gelingen will. Und immer nur auf die Verbände einzudreschen, ist auf Dauer langweilig und bringt einen nicht weiter.

Kaddor leidet drunter, dass sie am Anfang einen Themen-Schwerpunkt gesetzt hat, der so von anderen Organisationen nicht besetzt war. Vor allem das Thema “Liberalismus” war ein Grund, wieso sie Anfangs so erfolgreich war. Sie hat zudem damals noch nicht so angeeckt, wie es jetzt geschieht. Tatsächlich wurde diese Kompetenz jedoch aufgesogen. Es gibt heute genügend andere Vertreter, auch konservativer Gruppen, die den Begriff liberal für sich beanspruchen und damit Kaddor das Wasser abgraben.

Zugleich dümpelt das Projekt “liberal-islamischer-bund” so vor sich hin und hat kaum Einfluss – mit einer Ausnahme. Das Projekt muslim 3.0 ist ein echter Erfolg, an dem man auch festhalten sollte und auf dem man auch zukünftig aufbauen könnte.

8. Mouhanad Khorchide

Der Islamwissenschaftler und Religionspädagoge hat von Anfang an viele Loorbeeren und viel Unterstützung aus allen möglichen Richtungen erhalten und war als Nachfolger von Sven Kalisch an der Universität Münster für die Ausbildung von Religions-Lehrern quasi gesetzt. Tatsächlich hat Khorchide sowohl die Unversität als auch die muslimischen Verbände für seine Einstellung und Akzeptanz gewinnen können. Kurze Zeit später setzte der Professor wichtige Akzente in der Debatte um den Islam in Deutschland, indem er sich verstärkt auf das Thema des Humanismus konzentrierte. Hierüber fand er schließlich zum Begriff der Barmherzigkeit und zeichnete anschließend auch einen Weg zu einer “neuen” Theologie der Barmherzigkeit, welche er uns derzeit in seinem noch frischen Buch vorstellt.

Man mag inhaltlich von den Entwürfen halten was man möchte, aber Khorchide selbst genießt ein hohes Ansehen und wird auch über die Medien immer öfter in den Fokus gerückt. So äußerte er sich immer wieder positiv auffallend zum Thema Islam und Integration in Deutschland und nahm vielfach einigen künstlich aufgeblähten Diskussion die Luft in dem er auf Sachlichkeit setzte, statt Populismus oder Schönreden zu betreiben.

Khorchide selbst hat einen facebook-Account über den er auch weitere Akzente beim Thema Islam und islamischer Theologie setzt. Ihm folgen viele wichtige Persönlichkeiten des Islam in Deutschland.

9. Sawsan Chebli

Die Grundsatzreferentin für interkulturelle Angelegenheiten des Innen-Senators von Berlin ist noch vor kurzem ziemlich unbekannt gewesen. Die attraktive Dame hat sich mit dem bundesweit einzigartigen Projekt JUMA (Jung Muslisch Aktiv) und JUGA (Jung Gläubig Aktiv) in den Vordergrund gespielt. Beide Projekte gelten bereits jetzt als vorbildlich und setzen Akzente in der Stadt. Sawsan Chebli arbeitet zielgerichtet und setzt sich für die Integration von muslimischen Jugendlichen ein. Dabei werden von ihr als Grundsatzreferentin auch interesssante Projekte aufgesetzt, umgesetzt und gesteuert. Sie ist öfter in lokalen wie überregionalen Zeitungen zu Wort gekommen und hat nachhaltig für ein besseres Image und Bild des Islam gesorgt.

Interessant ist allerdings, dass Chebli selbst Politikwissenschaften studiert und später als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag gearbeitet hat. Sie kennt das politische Geschäft und schafft es wie keine Andere muslimische Persönlichkeit hinter den Kulissen Akzente zu setzen. Aus meiner Sicht sollte man die Dame im Blick behalten, weil sie sich damit auch für höhere Aufgaben empfiehlt. Man darf zudem gespannt sein, wie sich die bisherigen Projekte entwickeln. Chebli selbst hat einen facebook Account über das sie hin und wieder über ihre Arbeit informiert. Wichtiger ist jedoch das Netzwerk an Freunden, dass sie aufgebaut hat. Es liest sich wie das Who-is-Who des Deutschen Islam.

10. Nimet Şeker

Vielen ist der Name kaum ein Begriff, aber der Einfluss, den Nimet Şeker ausübt wird viel zu gering geschätzt. Tatsächlich ist die gelernte Journalistin und Islamwissenschaftlerin derzeit dabei als eine Kollegiatin am Graduiertenkolleg in islamischer Theologie zu promovieren. Ihr Promotions-Thema: “Feministische Koranhermeneutik: Geschlechtergerechte Lesarten des Koran im Werk von Amina Wadud und Asma Barlas” – Doch neben dieser schon anspruchsvollen Beschäftigung ist Nimet Şeker auch bei Qantara.de – einem Projekt der Deutschen Welle – journalistisch tätig. Sie schreibt immer wieder Beiträge zum Thema Islam und bringt zudem eine wissenschaftliche Zeitschrift auf hohem Niveau heraus. Die Zeitschrift Horizonte heraus.

Sie gehört zu den sporadisch bloggenden Persönlichkeiten des Netzes und leistet mit ihrer Arbeit insgesamt einen wichtigen Beitrag zur muslimischen Debattenkultur und prägt ein neues selbstbewusstes und emanzipiertes Frauenbild von Musliminnen die Theologie studieren und trotzdem unabhängig und erfolgreich sein können. Şeker selbst ist zudem auf weiteren sozialen Netzwerken aktiv und stellt mit ihren geteilten Inhalten ein vielfältiges und vielschichtiges Islam-Bild vor.

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