(Neo-)Salafismus: Zeitgenössische Kritik an der „modernen“ Salafiyya

Wer seit den frühen 2000er Jahren die innermuslimischen Debatten in Deutschland mit verschiedenen Ausprägungen der Salafiyya verfolgt hat, weiß, dass die Kritik häufig sehr schwierig gewesen ist. Das liegt zum einen an den unterschiedlichen Zugängen und auch der Intensität der Debatten. Hinzu kommt, dass sich die verschiedenen Spektren auch immer sehr schwer mit der (innermuslimischen) Kritik getan haben. Hazim Fouad hat sich in einer mehrjährigen Arbeit daran gemacht, die zeitgenössische Kritik an der Salafiyya und ihren Positionen zusammenzutragen. Dabei ist eine großartige Zusammenfassung zahlreicher Diskurse gelungen. Eine lesenswerte Arbeit und vermutlich eine Pionierleistung in diesem Bereich in Deutschland.

Buchbesprechung: Das muslimische Subjekt

Levent Tezcan schrieb bereits im Jahr 2012 über die erste Deutsche Islam Konferenz (DIK I). Seine Eindrücke über das “muslimische Subjekt” hielt er anschließend in einem Buch fest. Knapp sieben Jahre nach der Veröffentlichung haben weder Inhalt noch Buch an Aktualität eingebüßt.

Iran verstehen — Geschichte, Gesellschaft, Religion

Gerade mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen und Ausschreitungen im Iran sind Bücher mit einem tiefer gehenden Verständnis für die Geschichte, Gesellschaft und Religion im Iran weiterhin Mangelware. Gerhard Schweizer hat sich dem Thema angenommen und entstanden ist ein Werk, das einen tiefen Einblick in die Probleme des iranischen Staats- und Gesellschaftssystems gewährt. Aktuell und wichtig für unser Verständnis.