Online-Eignungstests und ihr Nutzen

Gestern habe ich ein Experiment gewagt und das erste Mal an einem Online-Eignungstest teilgenommen. Das kostete mich Überwindung, weil ich von solchen Tests grundsätzlich nichts halte. Es machte aber Sinn, sich mal anzuschauen was heutzutage so technisch möglich ist und was von Bewerbern abgefragt wird. Natürlich ist die Erfahrung nicht auf alle Bereiche oder Tests dieser Art übertragbar. Man kann aus einem einzigen Test nicht zu einer allgemeinen Ansicht gelangen. Dennoch gab es mehrere Aha-Momente, die ich gerne teilen möchte.

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Ein Abschied.

„Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.“ – Mit diesen Worten habe ich ein Abschiedsessen eingeleitet. Meine private Situation lässt es für das nächste Jahr nicht mehr zu, mich im Bereich des Mentoring von Jugendlichen ehrenamtlich zu engagieren. Deshalb habe ich alle laufenden Betreuungen in die Hände von fähigen Menschen übertragen und mich verabschiedet.

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Glücklich sein und glücklich fühlen

Was ist eigentlich Glück? Wie wird man eigentlich glücklich? Und wie schafft man es glücklich zu bleiben? Ein paar Gedanken eines leidgeprüften Zeitgenossen.

„Denn das Glück, sagte er sich, ist nicht, geliebt zu werden; das ist mit Ekel gemischte Genugtuung für die Eitelkeit. Das Glück ist, zu lieben und vielleicht kleine, trügerische Annäherungen an den geliebten Gegenstand zu erhaschen.“

Thomas Mann, Tonio Kröger

Tonio Kröger. Dieses Meisterwerk von Thomas Mann habe ich während meiner Jugend im Unterricht an der Schule gelesen. Es half mir durch die vermutlich schwerste Zeit meines Lebens. Heute, mit einem nüchternen Blick auf diese Vergangenheit, weiß ich, dass dieser eine Spruch aus dem Buch so viel Wahrheit in sich trägt, wie kaum eine andere Weisheit in dieser Welt. Liebe, das ist eine wichtige Zutat, um glücklich zu sein. Erfüllte Liebe hingegen nicht. Es muss unerfüllte Liebe sein. Erfüllte Liebe macht einen unglücklich.

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Ein Teil meiner Kindheit

Mein Vater ist nach Deutschland gekommen und hat als Matrose angeheuert. Auf seinen Reisen hatte er immer zwei Begleiter. Der eine, war sein älterer Bruder. Mehmet und Abdullah Sahin waren am Anfang unzertrennlich und erlebten das Abenteuer Deutschland gemeinsam. Ihr dritter Begleiter war Yakup. Yakup war erst später dazu gekommen, aber auch er war aus dem gleichen Dorf wie mein Vater und Onkel. Es gab auch familiäre Verbindungen – ein entfernter Cousin. Yakup war ein engagierter Matrose, erhielt sogar mehrfach Belobigungen wegen überragender Leistungen im Dienst. Sie alle drei wollten das schnelle Geld machen und zurück in die Heimat. Doch sie kamen mit den Dingen, die das neue Leben und Land für sie bot, nicht immer gut zurecht.

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