Instagram will künftig das Erstellen von Content nach Zeitplan ermöglichen.

Meta geht der Arsch auf Grundeis: Instagram geht auf Creator-Wünsche ein!

Seit Jahren fordern Instagram-Künstler und Content-Creator eine Möglichkeit, ihre Beiträge auf dem sozialen Netzwerk von Meta im Voraus planen zu können. Meta scheint nun endlich der Arsch auf Grundeis zu gehen, sodass man anfängt, Features einzuführen, die Wünsche der Community erfüllen.

Seit Monaten zeigen die Börsenwerte von Meta sehr starke Schwächen. Der Facebook- und Instagram-Konzern hat in seiner Strategie voll auf das von Mark Zuckerberg avisierte „Metaverse“ gesetzt und scheint damit so gut wie gar keinen Erfolg zu haben. Nun versucht der Konzern, dem auch nachgesagt wird, dass er bald deutliche Stellenstreichungen vornehmen wird, gegenzusteuern.

Und anscheinend hat man sich bei Meta wieder darauf besonnen, was wichtig im Online-Geschäft ist: die Kunden oder besser gesagt deren Wünsche. Viele Creator auf Instagram bemängeln seit Jahren, eine fehlende Option für das Planen von Veröffentlichungen von Inhalten. Ein Standard, den es übrigens bei Facebook immer schon gab und gibt. Jetzt hat Instagram den Rollout in den kommenden Wochen eines solchen Features angekündigt.

Instagram kündigt Feature in den kommenden Wochen an

Allerdings werden nur sog. „professionelle“ Accounts die Vorteile der längst überfälligen Funktion nutzen können. Instagram will es erlauben für Reels, Bilder und Karussels Beiträge planbar zu machen. So können Inhalte nach einem deutlichen Zeitplan automatisch über die Android- und iOS-Apps von Instagram erstellt und eingestellt werden. Die Planung kann dabei um bis zu 75 Tage im Voraus gemacht werden.

Wann der Rollout der Funktion auch nach Deutschland kommt, ist bisher unbekannt. Die Ankündigung sorgt aber unter Creatorn auf Instagram für Wohlwollen. Bisher mussten diese auf kostenpflichtige Software oder den Facebook Business Manager zurückgreifen, um einfach nur einen Beitrag zeitlich besser zu planen. Ob allerdings Meta mit diesem Schritt der Durchbruch gelingt, bleibt eher zweifelhaft. Es setzt zumindest das Zeichen, dass der Konzern mehr auf seine Nutzer hören will. Und das wäre wirklich schön.

Quelle und weitere Infos.

Akif Şahin

Akif Şahin aus Hamburg. Arbeite als SEO-Spezialist für ein Unternehmen der Energiewirtschaft. Ich biete SEO-Beratung, Marketing-Expertise und CopyBlogging an. Als Muslim interessiert mich die Geschichte und Kultur des vorderen Orients. Auf diesem Blog gibt es Einsichten, Aussichten und Islamisches.

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