Wer mehr als zwei oder drei Accounts in sozialen Netzwerken betreut, sollte unbedingt darüber nachdenken, sich Social Media Tools anzuschaffen oder durch den Betrieb anschaffen zu lassen. Dabei gibt es eine breite Auswahl an verschiedenen Tools für die Arbeit in sozialen Netzwerken. Die bekanntesten und häufig eingesetzten Tools sind aus meiner Sicht Hootsuite und Buffer. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Bordmittel und hauseigene Tools, um die nächsten Inhalte und das Community-Management in Social Networks zu verwalten und zu gestalten.

Die Experten von OMR haben beispielsweise die gängigsten und bekanntesten Tools für euch getestet und ihre Vor- und Nachteile übersichtlich dargestellt. Neben diesen Tools sollte man auch einen Blick auf die eigenen Tools der häufigsten Plattformen werfen. So bietet beispielsweise Meta für die Planung von Inhalten und das Community-Management mit seinem “Creator Studio” ein interessantes Tool für die Plattformen Facebook und Instagram an. Auch Twitter hat sein Tool Tweetdeck etwas weiter verbessert. Insgesamt hat man als Social Media Manager immer die Qual der Wahl, wie man mit den Netzwerken am besten umgeht.

Social Media Tools lieber erst einmal testen

Natürlich sind nicht alle Social Media Tools für alle Ansprüche geeignet. Es lohnt sich daher zu testen und sich mit den Funktionen genauer vertraut zu machen, bevor man sich für oder gegen ein Tool entscheidet. Social Media Manager können dabei von Tools besonders profitieren. Neben der Planung und der Distribution von Content sind häufig Möglichkeiten für Content-Marketing und mehr vorhanden. Außerdem bieten viele Tools ein integriertes und anpassbares Reporting und User-Management an. So kann man – gerade, wenn man viele Accounts betreut – eine gewisse Routine aufbauen, die hilft, die Arbeit zu erleichtern und zu verbessern.

Eine gute Kollegin hat über viele Jahre vieles nur händisch und über die einzelnen Tools der Plattformen erledigt. In der Betreuung von sechs Accounts und dies mit unterschiedlichen Formaten zeigte sich nach dem ersten Einsatz eines einzigen Social Media Tools bereits der Vorteil. Sie konnte sich nun stärker auf die Inhalte konzentrieren, statt darüber nachzudenken, welche Formate in welchem Medium besser funktionieren könnten. Denn das Tool nahm auch diese Arbeit ab. So blieb ihr mehr Zeit für die strategische und inhaltliche Optimierung des Contents übrig.

Tools können keinen Ersatz für gute Ideen und Strategien leisten

Ein anderer Kollege hat sich gegen den Einsatz verschiedener Tools entschieden. Nach mehrfachen Tests ist er zu dem Ergebnis gekommen, dass er mehr Flexibilität braucht. Aus seiner Sicht kann man Content für soziale Netzwerke händisch mit mehr Liebe zum Detail erstellen. Ein klares vorgegebenes Schema durch ein Tool empfand er als einengend und “Kreativität tötend”. Auch dies ist eine Erkenntnis. Doch hier gilt auch: Man muss offen sein für einen Versuch. Wenn man feststellt, dass man nicht effizienter und besser wird, dann machen Tools keinen Unterschied. Dann sollte man sich das Geld auch sparen, statt rauszuschmeißen.

Auf der anderen Seite darf auch nicht vergessen werden, dass ein Tool nicht die Grundlagenarbeit abnehmen kann. Die häufigsten Projekte in sozialen Netzwerken scheitern nicht an den Tools. Es liegt häufig daran, dass weder die Strategie geklärt ist, noch der inhaltliche Rahmen. Ohne gute Ideen, eine solide Planung und eine längerfristige Strategie kann das beste Tool auch nicht helfen erfolgreich zu sein.

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