Google verschickt letzte Warnung an Play-Musik-Nutzer*innen

Google verschickt letzte Warnung an Play-Musik-Nutzer*innen

Der Dienst Google Play Musik läuft seinem endgültigen Ende zu. Google informiert in einer neuen Mail an die Nutzer*innen über die letztmalige Chance vor dem endgültigen Ende die eigenen Daten auf YouTube Music zu übertragen.

Seit Ende 2020 ist klar, dass der Dienst Google Play Musik eingestellt wird. Google hat diesbezüglich dazu angeraten alle Daten von Play Musik auf YouTube Music zu übertragen. Nun haben Nutzer*innen eine neue Mail erhalten, in der darauf hingewiesen wird, dass die Daten in Google Play Musik am 24. Februar 2021 endgültig gelöscht werden sollen.

Wörtlich heißt es in der Mail: “Am 24. Februar 2021 werden wir deine Google Play Musik-Daten vollständig löschen. Dazu gehört deine Mediathek mit allen Uploads, Käufen und allen Daten, die du über Google Play Musik hinzugefügt hast. Nach diesem Datum können diese Daten nicht wiederhergestellt werden.

YouTube Music ersetzt Google Play Musik-Dienst

Wer seine Musik-Daten bereits auf YouTube Music übertragen hat, wird darauf hingewiesen, dass eventuelle Änderungen in der Play Musik-Datenbank nicht berücksichtigt wurden und man hier handeln muss. Wenn man noch gar keine Übertragung veranlasst hat, hat man jetzt die allerletzte Möglichkeit zu handeln. Ein Link zu YouTube Music hilft beim Übertragungsprozess: https://music.youtube.com/transfer

Wer seine Daten nicht auf YouTube Music übertragen aber dennoch sichern möchte, kann dies ebenfalls veranlassen. Der Download erfolgt über einen Download-Link des Google-Kontos. Außerdem hat Google eine FAQ-Seite für Fragen eingerichtet. Diese findet man hier.

YouTube Music ersetzt den bisherigen Dienst Google Play Musik. Der Umzug gestaltet sich nicht immer reibungslos. Es ist jetzt schon klar, dass sich Podcasts aus Google Play Musik (noch) nicht zu YouTube Music übertragen lassen. Hier mussten Nutzer*innen entweder auf eine andere Lösung zurückgreifen oder sich mit dem Dienst Google Podcasts arrangieren. Ein Problem bei letzterem Dienst war und ist immer noch, dass sich manche Podcasts gar nicht darüber finden lassen. Entsprechend kann man seit geraumer Zeit auch eigene RSS-Links händisch in Google Podcasts einfügen, um nicht gelistete Podcasts zu abonnieren.