WordPress 5.5 erschienen

Zeit für ein neues Haupt-Release bei WordPress. Mit Version 5.5, das auf den Jazz-Namen “Eckstine” hört, kommen deutlich neue Verbesserungen für das beliebte Blog-CMS. Und die lassen aufhorchen: Es geht um Sicherheit, SEO und Tempo.

Zeit für ein neues Haupt-Release bei WordPress. Mit Version 5.5, das auf den Jazz-Namen “Eckstine” hört, kommen deutlich neue Verbesserungen für das beliebte Blog-CMS. Und die lassen aufhorchen: Es geht um Sicherheit, SEO und Tempo.

WordPress ist bis heute die beliebteste Software-Lösung um Websites im World Wide Web (www) zu realisieren. Viele versierte und nicht so versierte Nutzer*innen setzen darauf und Statistiken geben dem Content-Management-System immer hohe Marktanteile bei allen Websites weltweit. Das liegt auch an der Einfachheit von WordPress. Wie könnte man ein solches System, dass sich eh einer großen Beliebtheit erfreut, weiter verbessern?

Nichts wirklich Neues bei WordPress

Die Antwort ist banal und einfach: Indem man Pro-Features von Bezahlprodukten auch in den selbst-gehosteten Versionen etabliert. Denn nichts, was gestern freigegeben wurde, ist eine neue Idee. Vielmehr bestehen diese Dinge schon länger in Test- oder Bezahlprodukten aus dem Hause Automattic, den eigentlichen Entwicklern und Besitzern von WordPress. Diese hosten für ihre Bezahlkunden auch WordPress-Instanzen, in denen sämtliche gestern freigegebenen Funktionen bereits etabliert sind.

Bessere Performance und SEO für alle WordPress-Blogs

“Neu” ist daher relativ. Dennoch kann man sich über die jüngsten Funktionserweiterungen freuen. WordPress als CMS unterstützt jetzt Lazy Loading bei Bildern, was vor allem der Performance vieler Seiten gut tun wird und insgesamt sogar dazu beitragen könnte, dass der Datenverkehr zum Download von Bildern entlastet wird. Neu ist auch eine integrierte und automatisch erstellte Sitemap im XML-Format, die gerade sonst mit anderen Plugins eingebaut und erstellt wurde, um Suchmaschinen einen Überblick über alle Seiten zu bieten.

Auto-Updates für WordPress-Templates und -Plugins

Ebenfalls “neu” ist jetzt auch die Auto-Update-Funktion für Templates und Plugins. Doch Vorsicht: Nicht immer ist ein automatisches Update eine gute Lösung. Gerade viele Anpassungen an einem Theme können nach einem Update, das nicht geplant und bedacht war, wegfallen. Das liegt auch weiterhin daran, dass viele Nutzer*innen immer noch nicht realisiert haben, dass sie sog. Child-Themes verwenden sollten.

Doch selbst hier können Updates zu unerwünschten Ergebnissen führen. Und bei Plugins sollte man sich wirklich sicher sein, dass man das wünscht. Manchmal besteht eben der Wunsch ein Plugin nur in einer ganz bestimmten Fassung beizubehalten, weil bei Updates auch Funktionen wegfallen können. Es ist aber gut, dass die WordPress-Macher den Nutzer*innen letztlich die Wahl lassen, wie sie damit umgehen.

Gutenberg-Updates und ein paar Verbesserungen unter der Haube

“Neu” sind dann auch noch ein paar neuere Funktionen im Gutenberg-Editor, die bereits in früheren Testversionen eingebaut wurden. Erwähnenswert ist vielleicht, dass man jetzt Bilder direkt im Editor bearbeiten kann und nicht mehr in die Mediathek wechselt. Außerdem wurde viel unter der Haube geschraubt. Auch die REST-Api hat dabei ein paar neuere Funktionsunterstützungen erhalten. Und viele Standard-Bibliotheken wurden mit aktualisiert.

Details gibt es wie immer im Release-Beitrag auf der Website der WordPress-Macher oder im Core-Blog. Wer das neueste Update haben möchte, muss es entweder selbst anstoßen (AutoUpdate ist nicht) oder halt im Dashboard selbst hochladen. Download wie immer auf der Download-Seite.

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