Twitter: Blockieren, Stummschalten und zum Entfolgen zwingen

Das soziale Netzwerk Twitter verbindet Menschen. Doch manche User können auf Twitter ganz schön nervig sein. Dabei will man eigentlich nur in Ruhe seine maximal 280 Zeichen absetzen und die eigenen Freunde und Follower über Neuigkeiten informieren. Wer einem jedoch zu sehr auf die Nerven geht, der wird am besten einfach blockiert. Das ist ja auch eine gewisse Freiheit, die man glücklicherweise hat. Manchmal kann man sich aber auch anderer Lösungen bedienen, die nicht so hart sind. Ein kleiner Überblick.

Wer einem gewaltig auf die Nerven geht, der wird blockiert. Das ist eine einfache und praktikable Möglichkeit, sich nerviger Twitter-User endgültig und schnell zu entledigen. Die Blockierung nimmt man auf der Profilseite des Users vor. In der rechten oberen Ecke, neben dem Folgen Button, findet sich ein Zahnrad. Dort klickt man einmal drauf und es öffnet sich ein Auswahlmenü. Dort kann man dann den Unterpunkt blockieren auswählen. Klickt man drauf, wird man noch einmal gefragt, ob man sich sicher ist den User zu blockieren.

User auf Twitter blockieren
User auf Twitter blockieren, kann man über das Zahnrad. Hier Beispielhaft dargestellt.

Twitter-User zum Entfolgen zwingen

Blockieren eines Users ist jedoch oft nicht die beste Lösung. Denn der Blockierte weiß, dass er blockiert wurde. Das ermuntert nervige Leute – man nennt diese in der Netzwelt auch gerne Trolle – dazu, andere Accounts zu eröffnen oder mit anderen Mitteln weiter zu nerven. Es gibt aber auch die einfache Ausgangslage, dass man nicht möchte, das ein bestimmter User einem folgt. Man möchte ihn nicht blockieren, nur das Folgen ist einem unangenehm. Das kann durchaus berechtigte Gründe haben.

Für solche Fälle gibt es eine Funktion, die im „alten“ Twitter noch vorhanden war, heute aber über einen einfachen Trick ausgeführt werden kann. Man geht auf das User-Profil des Users, den man nicht mehr als Follower aufgeführt haben möchte und klickt auf blockieren. Dann hebt man die Blockierung wieder auf. Der Effekt ist: Der User folgt einem nicht mehr und kann meistens sogar für eine gewisse Zeit auch nicht mehr einem folgen. Der Vorteil ist: Diese Aktion geschieht geräuschlos. Der betroffene User merkt von dem Zwang zum Entfolgen erstmal gar nichts. Und wenn es ihm auffallen sollte, dann eher durch Zufall.

Twitter-User stumm schalten

Eine andere Methode ist das Stumm schalten eines Users. Dies eignet sich für Fälle in denen man nicht möchte, dass der User weiß, das man ihn und seine Tweets gar nicht mehr verfolgt. Das Menü für stumm schalten befindet sich ebenfalls im Zahnrad. Einmal aktiviert, sieht man keine Tweets des Users mehr in der eigenen Timeline. Diese Funktion eignet sich z.B. für Freunde, die man nicht kränken möchte. Denn ein Entfolgen in der Netzwelt kann auch Auswirkungen auf das soziale echte Umfeld haben.

Gleichzeitig kann man das Blockieren und stumm schalten von Accounts auch kombinieren. Das hat vor allem den Effekt, dass man dann auch Tweets, die von Freunden geteilt bekommt, in denen blockierte Accounts beispielsweise erwähnt werden, auch nicht mehr sieht. Das ist ideal, wenn man bestimmte Personen wirklich für immer aus seinem Leben und vor allem aus seiner Twitter-Timeline heraus haben möchte.

Überblick behalten, rückgängig machen: Twitter hat alles übersichtlich geordnet

Angesichts der vielen stumm geschalteten und blockierten User kann man schnell den Überblick verlieren. Muss man aber nicht. In den Datenschutz-Einstellungen, gibt es zwei Bereiche, über die man sich auflisten lassen kann, wen man Stumm geschaltet hat oder wen man blockiert hat. Dort kann man jeweils die Dinge auch schnell wieder ändern, wenn man sich eine andere Meinung über das Blockieren und stumm schalten gebildet hat.

Im Übrigen kann man sich auch bestimmten Tools bedienen, die diese Funktionen automatisch erledigen und anbieten. Es gibt verschiedene und gute Dienste, die auch zeigen, welche User einem auf Twitter beispielsweise nicht mehr folgen. Das ist praktisch, wenn man den Überblick nicht verlieren möchte. Wichtig ist hier aber auch, den Datenschutz nicht zu missachten. Einige Tools funktionieren beispielsweise nur, wenn man Zugriff auf den eigenen Account erteilt. Das kann aus Datenschutzgründen durchaus problematisch sein.

Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine aktualisierte Fassung eines Beitrags aus dem Jahr 2015. 

Veröffentlicht von Akif Sahin

Akif Sahin - Blogger und Islam-Experte. inspiriert durch Vielfalt.

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