Junges Abrahamisches Forum will sich aktiv gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit engagieren

In Frankfurt haben am Montag (18. Juni 2018) Bahai, Christen, Juden und Muslime, mit Blick auf wachsenden Antisemitismus und Islamfeindlichkeit in Deutschland, das neue Junge Abrahamische Forum (JAF) gegründet.

Das Junge Abrahamische Forum hat sich zum Ziel gesetzt, künftig das Miteinander der Angehörigen der abrahamitischen Religionen zu fördern und zu verbessern. Nach eigener Darstellung wolle man „die Verringerung von Antisemitismus, antimuslimischem Rassismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ erreichen. In einer Erklärung zur Gründung wurde betont, dass man über 1.500 antisemitisch und über 1.000 islamfeindlich motivierte Straftaten im Jahr 2017 nicht einfach hinnehmen dürfe.

JAF will in Schulen gehen und gegenseitiges Verständnis verbessern – Unterstützer*innen gesucht!

Um ihre Ziele zu erreichen, wollen die jungen Menschen der abrahamischen Religionen gemeinsam in Schulen und zu anderen Veranstaltungen gehen, um das gegenseitige Verständnis zu verbessern. Das Junge Abrahamische Forum will sich bei seinen Aktivitäten besonders der jungen Generation widmen.

Vorgesehen ist die Bildung von Jungen Abrahamischen Foren in einzelnen Regionen in Deutschland. Junge Bahai, Christen, Juden und Muslime bis zu 30 Jahren werden dazu aufgerufen, sich beim Abrahamischen Forum zu melden, wenn sie dabei aktiv mitmachen wollen. Das JAF ist dabei auch offen für andere Religionen und Menschen ohne Religion.

Ein erstes regionales Junges Abrahamisches Forum (JAF) wurde im Rhein-Main-Gebiet eingerichtet.

Initiator des JAF ist das Abrahamische Forum in Deutschland. Gefördert wird das Forum durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und die Dr. Buhmann Stiftung für interreligiöse Verständigung. Zuständige Referentin beim Abrahamischen Forum ist Johanna Hessemer, die auch weitere Auskünfte erteilt.

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