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Vorschau: WordPress 4.6 wird besser und schöner

Zurzeit sitzen die WordPress-Entwickler an der Optimierung und Verbesserung von WordPress 4.6. Das beliebte Blog-CMS befindet sich aktuell noch in der Entwicklungsphase, liegt aber bereits in einer öffentlichen dritten Beta Version vor. Grund genug sich Mal genauer damit zu beschäftigen, was es da so für Neuerungen und Verbesserungen gibt. Die Entwicklung scheint jedenfalls diesmal sehr schnell voranzugehen. Die Veröffentlichung der finalen Version ist für den 16. August 2016 angekündigt. Die Entwickler bitten deshalb auch um starkes Feedback aus der Community heraus.

WordPress 4.6 Beta 3 kann aktuell über wordpress.org heruntergeladen und installiert werden. Es empfiehlt sich jedoch ausdrücklich, die Beta-Version auf einer Testumgebung zu installieren. Der Einsatz auf produktiven Websites kann zu erheblichen Problemen und sogar zum vollständigen Datenverlust führen. Deshalb haben wir die aktuelle Beta-Version auf einer eigenen und abgeschirmten Testumgebung installiert. Man kann in diesem Zusammenhang auch das Beta-Tester-Plug-in nutzen.

Neu in WordPress 4.6

Neu in WordPress 4.6 sind sogenannte „Shiny Updates“. Diese ersetzen den bisherigen Prozess eines Updates, einer Installation oder das Löschen von Plugins und Themes. Im Test zeigte sich, dass diese Funktion sehr gut funktioniert und nicht mehr den Nutzer auf eine neue Seite umleitet, wo der gesamte Prozess ausführlich beschrieben wird.

Im Admin-Bereich von WordPress kommen jetzt außerdem auch sogenannte „Native Fonts“ zum Einsatz. Die Entwickler erhoffen sich dadurch schnellere Ladezeiten und eine bessere Nutzererfahrung auf verschiedenen Plattformen wie Web und Mobile. Im Test konnte diese Neuerung kaum betrachtet werden. Vermutlich ist es auch eine Frage der Einstellungen und des Geräts, das man benutzt. Schnellere Ladezeiten und Performanceschübe waren grundsätzlich nicht vorhanden. Das liegt eben daran, dass die Software noch Beta ist.

Der integrierte WordPress-Editor wurde weiter aufgefrischt und um ein paar Funktionen erweitert. So soll unter anderem der sogenannte „Recovery Mode“ besser werden, wodurch Abstürze nicht zum vollständigen Verlust des Geschriebenen in WordPress führen sollen. Im Test konnten wir das sehr gut nachvollziehen. Seit der aktuellen Beta ist es auch möglich automatische Speicherungen trotz deaktivierter Revisionen über den Browser auszulesen und abzuspeichern. Außerdem soll der Editor fehlerhafte Links erkennen. Im Test versagte diese Funktion jedoch bei uns. Andere Anwender konnten die Funktion dagegen fehlerfrei verwenden. Es scheint so, als sei die Funktion für richtig wirkende Links nicht brauchbar.

Änderungen für WordPress-Entwickler interessant

Weitere und verschiedene Verbesserungen sind vor allem für Entwickler interessant. Erwähnenswert sind dabei folgende Dinge: Sprachdateien sollen künftig schneller und besser verfügbar sein – teilweise sogar „just-in-time“ geladen werden. Kommentare können nun in einem persistenten Objekt-Cache abgelegt werden. Einige externe Datenbanken wurden aktualisiert, darunter Masonry, imagesLoaded, MediaElement.js und TinyMCE. Zuletzt wurde auch eine bessere Speicherverwaltung mit Bezug zum Memory Limit von PHP umgesetzt, was laut den Entwicklern dazu führt, dass Speichergrenzen nicht weiter gesenkt werden.

WordPress 4.6 Beta 3 macht bereits jetzt schon Spaß, obwohl es hier und da hakt. Es wird in den kommenden Wochen sicherlich noch zu verschiedenen Fehlerbehebungen und Verbesserungen kommen. Diese Aktualisierungen dürften sich am Ende auch auf die Performance von WordPress auswirken. Wir dürfen uns aber auf ein noch besseres WordPress und ein noch schöneres Nutzererlebnis freuen.

Weitere Details zur Entwicklung gibt es auch im offiziellen WordPress-Blog.

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Akif Sahin

Akif Sahin | Blogger, Muslim, Speaker und SEM-Experte aus Hamburg | Schreibt zu analogen und digitalen Themen wie Social Media, (Online-)Marketing, Feuilleton und WordPress.

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