Facebook hat jetzt Hashtags – #facebook

Es ist nur eine kleine Neuerung, aber mit dieser schließt Facebook zu anderen Social Networks auf. Das Unternehmen von Marck Zuckerberg hat Hashtags eingeführt. Damit wird es künftig wohl mehr öffentliche Diskussionen und Beiträge zu aktuellen Themen geben – was auch für die Werbeindustrie interessant sein dürfte.

Hashtags haben andere Social Networks schon länger. Twitter etwa verdankt seinen großartigen Erfolg vor allem den Hashtags. Weltweit geben User zu aktuellen Themen, die unter bestimmten Stichworten abgelegt sind, ihren Senf. Fernsehzuschauer in vielen Ländern können ihre Meinung über Hashtags mitteilen. Während Google+ auch kurz nach der Einführung auch Hashtags als Funktion präsentierte, brauchte Facebook gefühlt ewig lange um den Sinn hinter Hashtags zu verstehen.

User auf Facebook können seit Sonntag ihre Inhalte mit Hashtags kennzeichnen. So können Fotos, Videos, Texte, Notizen und Links mit Hashtags bestimmten Themen zugeordnet werden. So ist man auch in der Lage nach diesen Hashtags zu suchen. Somit wird Facebook auch ein bisschen offener und durchsuchbarer. Das Mitmach-Netz könnte so wieder aufleben.

Mit dem # Zeichen voran können Stichworte vergeben werden. Gerade zu wichtigen Themen, aber auch aktuellen Veranstaltungen werden Hashtags bereits seit Jahren erfolgreich genutzt. Gerade bei Twitter sind Hashtags ein wichtiger Grund dafür, warum die digitale Diskussion und der Austausch zu Themen so erfolgreich funktioniert.

Hashtags haben einen Multiplikator-Effekt. User können ihren Senf zu einem Thema abgeben und damit auch ihre Statements einer breiteren Masse mitteilen, die eben nach solchen Statements zum Thema sucht.

Das Facebook Hashtags einführt, ist ein wichtiger Schritt – er kommt aber ziemlich spät. Die Firma hätte schon länger diese Neuerung einbauen müssen. Jetzt ist es nur ein zusätzliches Feature im Gesamtangebot. Es wird sicherlich noch etwas dauern, bis alle User die Hashtags für sich finden und lieben lernen. Dann steht dem öffentlichen Austausch und der Diskussion auch nichts mehr im Weg – und das wiederum könnte auch für werbende Unternehmen interessant sein.


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