Türkische Kulturgemeinde in Österreich – Unruhestifter vom Dienst

Weil die Türkische Kulturgemeinde in Österreich zu viel Fantasie an den Tag legt und sich plötzlich als wahrer der Rechte von Muslimen darstellt, müssen viele Medien – auch über die Grenzen von Österreich hinaus – dieser unbedeutenden Randgruppe eine Plattform bieten. Dabei ist die Kulturgemeinde unrelevant und mit ihrer Aktion einfach nur zu bemitleiden.

Es ist eine Geschichte, die weit über die Grenzen von Österreich für Aufsehen sorgt. Das türkische Sprichwort: “Ein Idiot hat in einen Brunnen ein Stein geworfen, 40 schlaue konnten es nicht rausholen.” kriegt mit dieser Geschichte eine neue Bedeutung. Doch zuerst zur Story.

Mit dem Beitrag “Lego: Pädagogischer Sprengstoff für Kinder?”, dass aus der Feder von Yüksel Karaman stammt, sorgt die Türkische Kulturgemeinde für Aufregung[1. Lego: Pädagogischer Sprengstoff für Kinder?]. Was sich zunächst wie eine Satire liest, ist aber leider bitterernst gemeint. Die Kulturgemeinde will in mehreren Lego-Figuren Kopien von muslimischen Einrichtungen wie der Hagia Sophia in Istanbul erkannt haben. Man vermutet hinter dieser angeblichen Ähnlichkeit zudem Rassismus und droht mit einer Klage gegen das Unternehmen.

Zahlreiche Medien haben sich daraufhin auf dieses Thema geschmissen und berichten jetzt über die Türkische Kulturgemeinde und ihre absurde Phantasie und die Klageabsichten.

Marketing-Sprecher von Lego mussten eingreifen und erklären, dass die Figuren und Gebäude keine Abbildung von muslimischen Einrichtungen sind, sondern gänzlich einem Star-Wars Imperium entstammen und nachempfunden sind. Ähnlichkeiten mit muslimischen Einrichtungen werden bestritten.

Doch viel schlimmer als die interessant merkwürdige Aktion der Kulturgemeinde ist wie die Medien diese unbedeutende Randgruppe ernst nimmt und auf die ersten Seiten der Zeitungen bringt.

Die Türkische Kulturgemeinde stellt sich sonst, und dies kann man in zahlreichen Texten nachlesen, gegen die muslimischen Vertreter des Landes. Beliebtes Objekt der Angriffe für den Chef der Organisation, Birol Kilic, ist auch der Vorsitzende der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ). Die Kulturgemeinde selbst bezeichnet sich sonst als liberal und behauptet aus Akademikern zu bestehen. Daran darf aber freilich nach den jüngsten Entwicklungen gezweifelt werden.

Die Kulturgemeinde ist kein Mitglied der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich und damit gar nicht in der Lage für die Muslime im Land zu sprechen. Das darf nämlich nur die IGGÖ als offizieller Vertreter, der basisdemokratisch konstituiert ist. Die Kulturgemeinde torpediert diesen Anspruch und bisher haben sich die Medien in Österreich in dieser Angelegenheit als Helfer angeboten.

Tatsächlich zeigt der neueste Fall, dass die Kulturgemeinde mit einem lächerlichen Artikel ernst genommen wird und dass man erneut den Kreisen eine Plattform bietet, die unrelevant sind. Es wäre besser gewesen, die Kulturgemeinde zu ignorieren und allen Leserinnen und Lesern diese unsägliche Dummheit zu ersparen.

Gleichzeitig ist es wirklich interessant, was die “liberalen” Muslime, die sonst von den Medien immer bei jeder Gelegenheit in den Vordergrund gerückt wurden, für Blödsinn verzapfen. Es zeigt sich wieder einmal, dass man vor der Torheit von Menschen nicht geschützt ist, auch wenn diese sich selbst und durch die Presse als liberal bezeichnet werden.

Wenigstens ist jetzt das wahre Gesicht der Kulturgemeinde öffentlich geworden und nicht nur Österreich, sondern ganz Europa lacht über diese unfähigen Menschen, die wohl ein bisschen zu viel ins Glas reingeschaut haben. Der Größenwahn der Kulturgemeinde dürfte somit endlich gestoppt werden.


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Ein Gedanke zu „Türkische Kulturgemeinde in Österreich – Unruhestifter vom Dienst“

  1. Wäre doch schade, wenn wir Christen ein Abo auf Doofheit hätten – nein, das funktioniert plattformübergreifend. Falls es Dich beruhigt: Ich bin sicher, dass von unserer Fraktion in absehbarer Zeit ein Klopfer ähnlichen Kalibers kommt.

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