Immer wieder trifft man auf kontroverse Fragen zum Thema Sufismus. Vor allem muslimische Jugendliche, die nicht genau verstanden haben was Sufismus eigentlich bedeutet und welche Strömungen es gibt, wenden sich fragend an ihre Bezugspersonen. Auch, weil offene Anfeindungen gegenüber Sufis heute weitaus stärker in der deutschsprachigen Öffentlichkeit anzutreffen sind als früher. Entsprechend lautet eine oft wiederkehrende Frage: „Sind Sufis eigentlich Muslime?“ Dabei ist die Frage nicht einmal böse gemeint. Die falschen Vorstellungen und vermeintlich „islamischen“ Meinungen zu Sufis sind dank Laienpredigern sehr prominent geworden. Dabei basieren die meisten Vorurteile gegenüber Sufis auf Hörensagen oder sind - noch schlimmer - politisch motiviert. Es fehlt eine Differenzierung – und vor allem an Hintergrundwissen.

Es gibt Bücher, die braucht kein Mensch. Zu dieser Kategorie zähle ich seit heute nach dem Ende auch das Buch "Mr. K" von J.A. Konrath. Nicht nur, dass die Protagonistin der Kriminalgeschichte nach einer Alkoholmarke (Jack Daniels) benannt wurde, der ganze Text trieft nur so von Schleichwerbung und unglaublich dämlichen Vergleichen.

Eine der früheren wissenschaftlichen Auseinandersetzungen zu der Frage, ob der Islam die universalen Menschenrechte akzeptieren kann, lieferte Dr. Michaela Wittinger im Jahr 2008 mit der Aufzeichnung ihrer Vorlesungsunterlagen zum Thema "Christentum, Islam, Recht und Menschenrechte: Spannungsfelder und Lösungen". Obwohl das Buch durchaus mit Vorurteilen gegenüber der islamischen Scharia und gegenüber dem Islam per se durchdrungen ist, ist die wissenschaftliche Betrachtung des Themas durch diesen Blickwinkel, dennoch gut.

Jetzt ist es passiert. Die Probezeit in meinem neuen Job als Redakteur und Mediengestalter ist seit heute vorbei. Seit dem 1. April 2015 arbeite ich, wie ihr als treue Verfolger dieses Blogs ja bereits wisst, für ein mittelständisches Unternehmen im Musikbereich in Hamburg. Und es läuft gut. Die Arbeit ist anspruchsvoll, abwechslungsreich und ich lerne immer wieder neue und interessante Personen kennen.

Seit einigen Stunden schon sitze ich hier an einem Text, den ich eigentlich gestern hätte fertigstellen müssen. Doch ich hatte den Artikel, für den ich weit mehr als 2 Wochen Zeit gehabt habe und der aus rund 1.200 Wörtern bestehen sollte, komplett vergessen. Erst gestern ist mir das Ding wieder eingefallen, weil mein so selten schlaues Smartphone an den Abgabetermin erinnerte.